Prokrastination #2: Wochenplan I

Gegen Prokrastination (im Volksmund Aufschieberitis genannt) suchen wohl viele Studierende Menschen noch ein Patentrezept, das auf jeden Fall funktioniert. Ich fürchte, das gibt es nicht. Bei mir sind es immer wieder unterschiedliche Strategien, die mir helfen. Mal besser, mal schlechter. Ein paar Strategien, die immer mal wieder bei mir funktionieren möchte ich euch nun vorstellen.

Heute: der Wochenplan

Angefangen hat das Planen bei mir mit dem Hausaufgabenheft in der Grundschule. Auf dem Gymnasium hatte ich irgendwann einen Kalender, den ich (oft zusammen mit Freundinnen) besonders toll gestaltete und beklebte. So einen Kalender benutze ich auch heute noch. Dann kamen To-do-Listen dazu. So bin ich durchs Abi gekommen.

In der Uni wurde alles etwas komplizierter und ich hatte oft das Gefühl, den Überblick zu verlieren zwischen Vorlesungen, Praxiskursen, Seminargestaltungen, Hausarbeit, Sport, Fachschaftsarbeit… Besonders in der Zeit vor den Klausuren – so wie jetzt – brauche ich Strukturen, an denen ich sehen kann, wann ich am besten wie viel lernen kann. Also mache ich mir jetzt Wochenpläne und hänge sie gut sichtbar über den Schreibtisch.

Zuerst braucht man dafür natürlich eine Tabelle. Ich mag es am liebsten in vollen Stunden-Schritten; wenn es euch besser geht, könnt ihr auch halbe Stunden nehmen, oder etwas grober immer zwei Stunden als Block nehmen – wie es am besten passt. Und natürlich könnt ihr euch auch einfach am PC eine Tabelle erstellen und die dann mehrfach ausdrucken Zwinkerndes Smiley01Tabelle blanko

Dann werden als erstes alle festen Termine für die Woche eingetragen: Vorlesungen, Arbeitszeiten und auch Sport gehört dazu. 03 feste Termine

06 PausenAls nächstes kommen die Essenszeiten und Pausen dazu. Tragt euch Zeiten als Pause ein, in denen ihr eh nichts anderes machen könnt. Ich habe zum Beispiel nach dem Mittagessen immer ein absolutes Leistungstief. Da könnte ich eh nicht lernen, also ist da einfach noch eine Stunde Pause.04 Pausen

 

 

 

 

 

 

Schließlich tragt ihr die Zeiten ein, in denen ihr dann fleißig sein wollt. Bei mir ist das im Moment durch Lernen belegt, aber ab und zu steht da auch Nähen oder Malen Zwinkerndes Smiley. Alternativ könnt ihr die Zeiten auch frei lassen und nach dem Fleiß als “Belohnung” eintragen, dass ihr ordentlich was geschafft habt!

08 fertig

Natürlich ist alles schöner, wenn es bunt ist. Bei mir ist die Uni blau, Essen und Pausen sind gelb, besondere Veranstaltungen lila und Sport ist grün. Lernen bleibt farblos (ist aber fest eingetragen) und wird dunkelgrün gemalt, wenn ich es erledigt habe.

10bunt

Wie gefällt euch so ein Plan? Wie plant ihr euren Alltag? Oder ist das für euch überflüssig?

12 bunt und fertig

Liebe Grüße,

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