Freude bereiten

Minimalismus.

Die Schönheit, das Lustige, den Spaß in kleinen Dingen sehen.

Viel Besitz ist dabei überflüssig.

Schon immer konnte ich mich an Kleinigkeiten erfreuen: Wenn ich zufällig auf die Uhr blickte um 12:34 Uhr, oder um 11:11 Uhr. Wenn ich ein “perfektes” Gänseblümchen sah. Das Licht und die Wärme einer Kerze. Schöne Musik. Die Normalheit des Lebens, wenn ich das Gartentor öffne… Die Liste kann weit fortgesetzt werden.

Für all diese Schönigkeiten braucht es nicht viel. Die kann ich haben ohne viel zu besitzen. Warum also habe ich dann so viel? Ein großes Regal, eine Kommode, einen Kleiderschrank, der Platz unter meinem Bett, ein Schreibtisch mit vier Schubladen und einer Tür, die Fläche eines zweiten Schreibtisches… Alles gefüllt. So doll gefüllt, dass ich nicht mehr weiß, wie ich es schaffe, dass mein Zimmer ordentlich aussieht.

Viele Dinge sind mir natürlich wichtig: Meine Fotoalben, einige der Bücher, meine Kreativ-Materialien.. Das sind Dinge, die ich nicht weggeben möchte. Aber wo ist die Grenze? Was brauche ich, was macht mich glücklich, und was bringt mich nur zu diesem Chaos-Gefühl? Das ist nicht immer leicht zu erkennen.

Trotzdem konnte ich in diesem Jahr schon einiges loswerden:

Einen Teddy, ein Bild (das ich mal geschenkt bekommen habe, was mir aber nie sonderlich gut gefallen hat), eine Laptoptasche. Diese Dinge habe ich bei facebook auf einer “zu verschenken”-Seite angeboten. Es hat nicht lange gedauert, da wurden sie auch schon abgeholt. Ein schönes Gefühl, wenn sich jemand über eine Gabe freut! Das Mädchen, das meinen Teddy bekommen hat, hat so niedlich gestrahlt!

Ein paar andere Kleinigkeiten (für die ich es für absolute Ressourcenverschwendung halten würde, wenn sich jemand z.B. für ein einzelnes Armband ins Auto setzt um es bei mir abzuholen) habe ich in eine Tüte gepackt. Einen Zettel habe ich dran geklebt: “zu verschenken”. Die Tüte hab ich an meiner Bushaltestelle abgestellt, als ich zum Markt gefahren bin. Ca. 40 Minuten später, als ich vom Markt zurückkam, war die Tüte weg. Da hat sich wohl jemand gefreut.

So möchte ich demnächst nach und nach weitere Dinge aus meinem Besitz weitergeben. Viele Leute freuen sich über Geschenke, auch (oder besonders) über unerwartete. Smiley Freude bereiten macht Spaß!

fesselnder Besitzfesselnder Besitz

 

Habt ihr auch Dinge, die euch eigentlich nur belasten? Könnt ihr jemand anderem damit eine Freude bereiten?

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