Exkursion II: Wandern und Klettern

Wie schon erzählt wird auf der Exkursion im September auch gewandert und geklettert. Und auch da will der ordentliche Student drauf vorbereitet werden, also war gestern Praxisseminar Teil zwei angesagt.

Morgens um 10 trafen wir uns an der Sparrenburg, wo wir in drei 6er-Gruppen eingeteilt wurden. Jede Gruppe bekam einen Kompass und einen Zettel mit Anweisungen und los ging’s: Orientierungslauf! Das war super! Ich hab nicht wirklich den besten Orientierungssinn, aber mit Kompass und Hinweisen durch die Gegend laufen, da hab ich Spaß dran. Unsere Gruppe war auch super nett und wir haben uns gut unterhalten Smiley

Nach schätzungsweise 2 1/2 Stunden (falls einige von euch sich der Tatsache, dass Bielefeld im Teutoburger Wald also quasi in den Bergen liegt, so seien sie hiermit daran erinnert; wir mussten also viel bergauf laufen) sind wir dann am Halleluja-Steinbruch angekommen und meine Beine haben mir gesagt, das sie müde sind (“Hey, Jojo, wir machen mal ein bisschen Pause, wir sind ja eh jetzt da”). Tja, Pause hatten wir nur kurz (mit lecker selbst mitgebrachtem Milchreis mit Kirschen) und dann ging es schon an die Steinwände. Wir haben eine Einweisung ins Sichern bekommen und durften dann nach oben klettern. Vielleicht ist es euch mittlerweile aufgefallen: Ich liebe Bewegung an der frischen Luft und ich liebe Abenteuer. Darum hab ich auch meine Beine nochmal motivieren können mit mir die Steinwände hoch zu klettern.

Und tatsächlich haben sie es dann noch geschafft mich wieder zurück in die Stadt zu tragen (weitere ca. 30 Minuten bergauf und bergab)! Völlig müde hab ich dann mit einer Kommilitonin die den gleichen Bus nehmen musste wie ich auch erst nach einigem Suchen den richtigen Weg zur richtigen Haltestelle gefunden. In letzter Zeit bin ich wieder ziemlich im Häkel-Fieber, also bin ich noch kurz in die Stadt um mir neue Wolle und eine neue Häkelnadel zu kaufen (Davon später mehr). Als ich dann froh war, mich endlich in den Bus setzten zu können (Nach 6 Stunden auf den Füßen war das mehr als notwendig), hab ich dort meine ehemalige Mitbewohnerin getroffen, die nun unter mir wohnt und daher den gleichen Heimweg hat, wie ich. Trotz meiner Kopfschmerzen hat sie mich dazu überreden können noch mit in einen Park zu kommen!

Ca. eine Stunde später: Park. Ein paar Freunde. Fußball. Dann mussten die ersten gehen und wir verbleibenden vier haben zwei Slacklines aufgespannt und ich habe meine ersten Versuche darauf machen können. Das wackelt ja total! Aber man lernt recht schnell und es ist toll, wenn man dann Erfolgserlebnisse hat. Zum Schluss habe ich es geschafft 3 Schritte OHNE Festhalten zu machen – und war total erschöpft! Und es war immer noch warm draußen! So ein schöner Tag. Kurz bevor wir den Park verlassen haben, hab ich noch kurz mit meinem Mitbewohner Speedminton ausprobiert. Das ist irgendwie leichter als Badminton, aber man muss sich auch ziemlich daran gewöhnen. Sehr zu empfehlen! Und für fast jeden geeignet!

Dann hab ich mich auf den Weg zum Bahnhof gemacht um ca. 2 1/2 Stunden später hungrig und müde bei meiner Mutter zu sein. Was für ein Tag! Tolles Wetter den ganzen Tag über, Bewegung und frische Luft ohne Ende und ‘ne riesen Menge Spaß! Leute, geht nach draußen und macht Sport, bewegt euch! Das tut soooo gut!!!

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